Dienstag, 23. April 2013

Drei Städte an einem Tag...

Drei Städte an einem Tag haben Klara und ich am Sonntag besucht. Mit einem Tagesticket und in einem so dicht besiedelten Land wie den Niederlanden kein Problem.

Zuerst ging es nach Almere (siebtgrößte Stadt der Niederlande), das auf einem trockengelegten Polder liegt. Die Stadt wurde (wie viele Teile der Niederlande) dem Meer abgewonnen. In den siebziger Jahren, als die Niederländer ihr Land größer machen wollten, entstand so auch Almere am IJsselmeer. Viele (damals) moderne, architektonische Bauwerken mit großen Modeketten prägen das Bild der Stadt. Interessant zu sehen, aber nicht gerade einladend für einen längeren Aufenthalt.

Ganz anders in Naarden: eine wirklich wunderschöne Festungsstadt.
Die Gemeinde liegt in der Region Het Gooi (auch Gooiland), in der Provinz Nordholland, zwischen Amsterdam, Amersfoort und Utrecht gelegen. Zur mit Heide, Wald, Wiesen und kleinen Seen geprägten Landschaft, zählen neben vielen authentischen Ortschaften auch Naturschutzgebiete südlich des IJsselmeers.
Naarden war eine der wichtigsten Verteidigungsanlagen der Neuen Holländischen Wasserlinie. Die sternenförmige Festung im spanischen Stil, mit Festungsmauern und Graben ist noch komplett erhalten. Historische Gebäude und Denkmäler wie die St. Vitus Kirche, eine große gotische Basilika aus dem 14. und 15. Jahrhundert, prägen die kleine Stadt.
Von einer Hobbitlandschaft umgeben ist der Stadtkern: knallgrüne (auf dem Bild eher blassgrün) Grashügel mit einem tollen Blick auf den umlaufenden Wassergraben. Auch die Menschen dort sind sehr freundlich. Zwei ältere ortsansässige Damen - die sich auf einer Bank vor dem Rathaus bei einem Eis entspannten- wollten es sich nicht nehmen lassen uns (auf Niederländisch) detailliert zu erklären, was genau wir als Geschichtsstudenten unbedingt (!) besichtigen müssten. Auffallend in der Stadt: sehr viele teure Autos mit schick gekleideten Leuten!

Unser letzter Stopp: Amersfoort, eine Stadt südöstlich von Naarden.
Nach dem Verlassen des Hauptbahnhofes blickten wir zunächst auf hässliche neue Gebäude. Unsere Erwartung: eine schnuckelige kleine Altstadt. Doch nachdem wir den ersten Schock überwunden hatten und 10 Minuten Fußweg hinter uns lagen, stießen wir auf den hübschen Altstadtkern. Die bezaubernde kompakte Innenstadt zog uns sofort in ihren Bann: kleine verwinkelte Gassen, und wunderschön eingerichtete Häuser mit kleinen Gärten.
Auch 'Onze Lieve Vrouwentoren', eine der höchsten Kirchtürme der Niederlande, und das mittelalterliche Stadttor 'Koppelpoort' mussten besichtigt werden.


Ein Bier in der Abendsonne auf dem Marktplatz war der krönende Abschluss des Ausflugs, bevor es zurück nach Leiden ging.

So langsam erwacht auch der "Hortus botanicus" in Leiden zum Leben. Der botanische Garten gilt als der ältesten der Niederlande. Studenten haben freien Eintritt: so sitzen wir bei schönem Wetter nicht zwischen Hundehäufchen im mickrigen Stadtpark sondern unter alten Kastanien, zwischen seltenen Pflanzen mit Blick aufs Wasser. Famos famos :-)

Beste Grüße aus Leiden,
Eure Lea

Montag, 15. April 2013

Krokusse, Tulpen, Narzissen UND 1000 Touristen...

Hyazinthen, Narzissen, Krokusse UND 1000 Touristen haben wir heute im Keukenhof bestaunt. Mit dem Fahrrad ging es  - noch bei bedecktem Himmel  - Richtung Lisse wo, der Blumenpark liegt. 20 Kilometer weiter, als wir unser Ziel erreicht hatten, kam dann plötzlich die Sonne mit voller Kraft zum Vorschein. So konnten wir ohne dicken Pullover durch den Park schlendern, picknicken und dabei die Blüten bewundern: auch wenn die meisten Tulpen noch ein paar Tage brauchen, ehe sie aufblühen. Auch ungezählte Touristen aus anderen Ländern wollten (was man ihnen nicht verübeln kann) die Farbenpracht bewundern: Menschenmassen wurden in Bussen herangekarrt und auf der Wiese vor dem Haupteingang ausgespuckt, ehe sie in den Park gespült wurden.
Gelohnt hat sich der Ausflug allemal, auch wegen der schönen Radtour dorthin:)
Ein wunderbares Gefühl, zum ersten Mal ohne Jacke und Handschuhe (und MIT Sonnenbrille auf der Nase) auf dem Fahrrad durch die Natur zu radeln. Ein frischer Teint und ein großer Strauß Papageien-Tulpen sind mein Mitbringsel dieses Tages.

Schon am Samstagabend hatte sich der Wetterumschwung angekündigt. Bis Mitternacht konnten wir draussen vor der Bar sitzen, ohne zu frieren.

Mein Highlight der Woche: endlich Den Haag bei Tageslicht bestaunen.
Die bisherigen Besuche waren immer auf die Zeit nach Sonnenuntergang beschränkt. Das erste Mal zu einem Vortrag eines litauischen Professors an der dortigen Uni. Und dann noch einmal mit der lieben Sophie-Schwester zum 'Dinner'. Ich war positiv überrascht, war doch mein bisheriges Bild der Stadt geprägt von gläsernen Hochhäusern und kalten Bürogebäuden. Hinter dieser ersten Fassade steckt ein hübscher alter Kern, der im Kontrast mit den Wolkenkratzern sehr besonders ist. Sogar die Königin war in ihrer Stadtresidenz, als wir dort vorbeiliefen.

Die allerliebsten Grüße,
Lea

P.S. Gelangweilt von den Wetterthemen? Versprochen, dies war das letzte Mal. Es ist jedoch eine Herausforderung in diesen Tagen den verspäteten Frühling nicht zu thematisieren!

Montag, 8. April 2013

Ohne Kompromisse: Sonne in Amsterdam!

Bummel durch die Gassen des Jordaan-Viertels, leckeres Essen in kleinen Spelunken, ausgelassene Feierei und Besuch im 'Rembrandt-Haus'. Arm an Erlebnissen war dieses Wochenende in Amsterdam ohne Zweifel nicht. Trotzdem: Als einzig passender Titel für diesen Blog-Eintrag erscheint mir schlicht "Sonne in Amsterdam!" Wie wunderschöne jeder Ort aussieht, wenn die Sonne scheint. Ohne Ziel haben wir uns durch die Straßen der Stadt treiben lassen, angehalten wo es uns gefiel, und das Gefühl genossen nicht ständig auf der Flucht vor eisigen Winden, so schnell wie möglich in warmen Gebäuden verschwinden zu müssen. Stundenlang sassen wir bei Milchkaffee im Cafe, führten lange Gespräche über Gott&die Welt und genossen den Frühling.

Francesca (links) und Gertruda: "Der Frühlingsschrei!"
Niederländisch verstehen klappt schon ganz gut mittlerweile. Sprechen fällt mir da noch schwerer. Doch wann immer ich kann, versuche ich es: Im Cafe, Supermarkt in der Uni. Meine meisten Antworten gebe ich aber weiterhin in Englisch: das Vokabular ist einfach noch zu klein. Der ehrgeizige Plan meiner neuen Mitbewohner: In drei Monaten soll ich fließend Niederländisch sprechen.....naja, wir werden sehen. Bislang wurden mir hier nur Schimpfwörter und Slang beigebracht :-)

Das neue Zimmer im Kolfmakersteeg ist einfach wunderbar gemütlich. Vom Bett aus kann ich in den Sternenhimmel schauen und tagsüber den Blick über kleine Hausdächer und rosarote Blütenbäume genießen.
Bei geöffnetem Fenster habe ich den Vormittag lesend und mit Sonne im Gesicht auf dem Sofa verbracht. Während mein (jüngster) WG-Genosse Carlo über dem Frühjahrsputz verzweifelt. Überall sieht er neuen Dreck während er mit dem Putzlappen durch die Küche springt.Vielleicht sollte ich ihn gleich mitnehmen zum frische-Luft-schnappen auf die Fahrradtour nach Vlietlanden - ein Naturschutz- und Erholungsgebiet - rund sieben Kilometer südlich von Leiden.

Groeten uit Leiden,
Eure Lea

Sonntag, 24. März 2013

"Goodbye Kaiserstraat AND hello Kolfmakersteeg!"

"Goodbye Kaiserstraat AND hello Kolfmakersteeg!"- heißt es heute für mich.
Die Koffer sind gepackt, das Zimmer ist geputzt - am 1. April ziehe ich in eine neue WG in der Straße gegenüber. Aber erstmal geht es für eine (Oster-)Woche nach Bremen. Zwei Monate vergehen wirklich wie im Fluge. Vermissen werde ich die schöne Aussicht über die Häuserdächer und die Möwen die vor meinen großen Fenstern ihre gewagten Manöver fliegen und sich durch den Sturm kämpfen. Der Blick aus meinem neuen Zimmer geht in eine kleine Gasse, auch nicht schlecht, aber weniger hell.
Blick aus der Kaiserstraat 24 C!

Ich freue mich auf die neue WG. Statt mit zehn Leuten wohne ich dann nur noch mit vier anderen  - je zwei Jungs und zwei Mädels - zusammen. Das allerbeste ist mein Bett: in die Hälfte des (hohen) Raumes ist ein Boden eingezogen. Auf einer kleinen Leiter gelangt man dann ins gemütliche Schlafparadies :-)

Gleich drei Städte habe ich diese Woche mit Sophie besucht, als sie mich für ein paar Tage in Leiden besucht hat. Utrecht hat uns sehr gut gefallen: viele Antiquariate und Grachten, die man, wenn man die kleinen Treppen hinabsteigt auf einer Art Gehweg entlangspazieren kann.

Zum Abendessen gings dann nach Den Haag.
Der "Albert Cuypmarkt" in Amsterdam ist (nicht zuletzt wegen der Namensverwandtheit) wirklich immer einen Besuch wert. Neben Fischen und Früchten findet man im Marihuana-Dunst schöne Second-Hand Läden. Zur Stärkung gabs dann köstlichen Cheesecake mit Himbeeren und Chaitee im Cafe von Nics Nichte "De Bakkerswinkel". Auch die Kunst kam nicht zu kurz: Das Stedelijk Museum Amsterdam  (Stedelijk Museum) stellt gerade zum ersten Mal die Werke des Amerikaners Mike Kelley aus.

Viele Biersorten in einem Cafe in Utrecht
Soll er uns doch warten lassen: Mit Gertuda spiele ich Frühling!!! Draussen schmeckt der Irish-Coffee, in warme Decken gehüllt und mit Heizstrahlern versorgt, auch bei kaltem Ostwind lecker. Noch ein Pluspunkt des Winterwetters ist, dass ich viel für die Uni schaffe. Drinnen ist es einfach am gemütlichsten - die Tage an denen es einen in die Sonne zieht kommen noch früh genug.

Frohe Ostern und warme Gedanken sende ich Euch.
Liebste Grüße, Lea

Montag, 18. März 2013

Ohne Worte, dafür mit Bild...

Ohne Worte, dafür mit Bild war eine Talkshow des niederländischen Fernsehens bei der ich mit ein paar Freunden im Publikum saß. Einer meiner Mitbewohner arbeitet für einen TV-Sender in Amsterdam und konnte uns gratis Tickets besorgen.
Natürlich wurde während der Sendung gesprochen, nur verstanden wir  (aus Kalifornien, Ungarn und Deutschland)- mit unserem Anfängerwortschatz - wenig.
Egal: Spaß hatten wir trotzdem. Und es war interessant zu sehen wie schnell die Kameraleute bei einer live-Talkshow umherflitzen, um schnell die richtigen Bilder zu machen. Gratis Bier und leckere Bitterballen sowie Kroketten waren dann die Krönung des Abends!

Klara und Ben in einer gemütlichen Kneipe in Amsterdamer Jordaan-Viertel.
Vor der Show am Samstag sind wir durch Amsterdam geschlendert, haben die alte und die neue Kirche besichtigt. Lange in Cafes gesessen, den etwas gruseligen Straßenkünstlern am Damplein zugesehen und durch den Vondelpark spaziert.
Wunderbar!!!

Shopping im benachbarten Hoofddorp, mit einer meiner Mitbewohnerinnen, stand am Freitag vor einer WG-Party auf dem Programm.
Nun sehne ich mich danach, in meiner neuen Bluse durch Leiden zu radeln....!
Die Tage werden immer länger und die Sonne scheint (wenn sie sie sich zeigt) spürbar wärmer als noch vor zwei Wochen. Das Licht gestern am Meer war schon frühlingshaft und nicht mehr winterlich blass - obwohl ein eisiger Wind blies. Eine Stunde Strandspaziergang konnte man ohne Erfrierungen und ständig laufender Nase gut ertragen!


Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.
Allerliebste Grüße aus dem (heute) sonnigen Leiden:-)

Sonntag, 10. März 2013

"Der Frühling naht!"...

"Der Frühling naht!" - das dachte man zu Beginn dieser Woche.
Stühle wurden geputzt und in die Sonne vor die Straßencafes gestellt, Rasenmäher angeschmissen und der Wintermantel im Schrank verstaut. Das erste Bier in der Sonne und der milde Fahrtwind im Haar auf dem Fahrrad, ließen eine Ahnung der nahen warmen Tage aufkommen.
Schneller als man die Sonnenbrille hervorkramen konnte, haben eisiger Wind und Temperaturen im einstelligen Bereich wieder die Oberhand gewonnen.

Das Delft jedoch auch bei Sprühregen schön ist, lässt vermuten, wie hübsch die Stadt erst bei gutem Wetter sein muss!
Trotz des wenig einladenden Wetters habe ich mich - gemeinsam mit Klara - am Samstag zu einem Ausflug in die rund 25 Kilometer entfernte Universitätsstadt aufgemacht.

Spielzeugstadt: Der Blick von der "Oude Kerk" über Delft ist einfach fantastisch!


Etwas enttäuscht waren wir nach dem Besuch des "Vermeercentrum". Obwohl der berühmte Maler sein gesamtes Leben in der kleinen Stadt verbracht hat - werden kaum Originalwerke gezeigt. Auch über sein Leben konnte man wenig erfahren, da Jan Vermeer keine Tagebücher oder Briefe hinterlassen hat.

Dafür konnte man sich in einer - für Vermeers Bilder - typischen Szenerie fotografieren:

Gemütliche Cafés, Boutiquen und Läden mit dem berühmten Delfter Porzellan waren die -bei Regen - mit Abstand besten Orte.
Ein köstliches Bier haben wir auch getestet: in einem zauberhaften Cafe mit Dschungel-Gefühl. Wir saßen in einem Wintergarten mit vielen, vielen Pflanzen, Blüten, einem Papagei und zwei Hunden!!!




Nach einem Ausflug ans Meer freue ich mich gleich auf Spaghetti Bolognese mit meinen Mitbewohnern. Bei 1 Grad haben wir uns am Nachmittag auf dem Fahrrad durch den eisigen Wind gekämpft.

Euch allen eine gute Woche!
Liebe Grüße,  Lea











Montag, 4. März 2013

"Dinner and drinks all the time!"

"Dinner and drinks all the time!" - das scheint das Motto der Niederländer zu sein.
Fast jeden Tag bin ich irgendwo anders zum Abendessen eingeladen. Bin ich dann mal daheim, feiern garantiert meine Mitbewohner eine Party und zerren mich aus meinem Zimmer. Ihr seht, ich hab ein hartes Leben hier an der Nordseeküste!
Würde ich nicht regelmäßig Rudern (bei meinen Blasen an den Händen muss ich oft an Euch denken Franzi und Lotte, wenn ihr von Euren kaputten Ruderhänden berichtet habt) und im Fitnessstudio trainieren, wäre ich sicher bald so rund wie ein Gouda. Die Niederländer lieben alles was süß ist - und dazu zählen nicht nur Hagelslag (das ich übrigens nicht esse, weil es mir viel zu anstrengend ist, wenn ständig alles vom Brot fällt) und Vla. Sehr beliebt sind hier - aufgrund der ehemaligen Kolonien - auch indonesische Gerichte.
Fast in jeder Kneipe gibt es Nasi Goreng oder Bami Goreng in Frikadellenform
Ja, hier wird viel frittiert: am besten schmecken mir die mit Käse, Pilzen oder Ragout gefüllten Kroketten oder (in der kleineren Version) Bitterballen, die mit Senf, süßsaurer Sauce oder Curryketchup serviert werden. Man könnte sie als niederländische Tapas bezeichnen, die als Snack zum Bier gegessen werden:)
Gestern war ich bei meiner Mentorin zum Essen: in Nullkommanix hatten wir ein fertiges Thai-Gericht, denn die Supermarkt-Regale quellen hier über vor lauter Fertigsaucen, geschnittenem WOK-Gemüse in zig verschiedenen Kombinationen und vorgekochten Beilagen. Kochen kann man das zusammenfügen der einzelnen Zutaten in einer Pfanne dann wirklich nicht mehr nennen! Aber lecker war es trotzdem!

Lang, lang ist's her, dass ich zum letzten Mal geschrieben habe.
In den nächsten Monaten - bis zu meiner Abreise  - werde ich versuchen, meinen Blog immer zum Wochenende hin, einmal pro Woche um einen neuen Eintrag zu ergänzen.
Wie ihr seht habe ich das Design geändert!
Inspiriert dazu haben mich Vögel, die am frühen Samstagmorgen in einem Amsterdamer Park zwitscherten, als wir nach einer Party durch die Straßen nach Hause liefen.
Der Frühling naht!

Das vorgegangene Wochenende habe ich mit einer Gruppe Studenten auf einer Farm nahe eines Naturschutzgebiet verbracht. "Hoge Veluwe", ist der Name des, mit dem Bus, rund 1,5 Stunden von Leiden entfernten Reservates im Landesinnern. Nach drei Tagen mit Radtouren, Museumsbesuchen, und Hippie Partys auf dem Bauernhof, ABER ohne Dusche, waren wir alle froh als wir das Ortsschild 'Leiden' wiedersahen. Viel Spaß hatten wir am letzten Abend, nachdem es den ganzen Tag geschneit hatte und die australischen Studenten (nach ein paar Bier) vor Freude über ihren ersten Schnee fast durchgedreht sind!
Unser ganzer Stolz: der größte Schneemann aller Zeiten, "Mr. Nobody", gebaut von Klára, Ben und Lea.

Wenn ihr mehr über das Naturreservat erfahren wollt: Homepage Hoge Veluwe

Doch ich muss zugeben, ein wenig vermisse ich das Großstadtgefühl um mich herum - den Trubel und die Anonymität hinter denen man sich verstecken kann. Da helfen auch Ausflüge nach Amsterdam oder Den Haag nur kurzfristig! Bereits nach einem Monat treffe ich auf jedem meiner Wege in Leiden mindestens eine Person, die ich kenne!
Aber diese Metropolen-Sehnsucht, überfällt mich (zum Glück) bisher nur selten. Denn trotz seiner Beschaulichkeit  (120 000 Einwohner) - findet man in Leiden alles was man braucht!

Nun werde ich mich auf mein Fahrrad schwingen und gen Bibliothek radeln.
Euch allen eine tolle Woche!
Viele sonnige Grüße,
Eure Lea