Stühle wurden geputzt und in die Sonne vor die Straßencafes gestellt, Rasenmäher angeschmissen und der Wintermantel im Schrank verstaut. Das erste Bier in der Sonne und der milde Fahrtwind im Haar auf dem Fahrrad, ließen eine Ahnung der nahen warmen Tage aufkommen.
Schneller als man die Sonnenbrille hervorkramen konnte, haben eisiger Wind und Temperaturen im einstelligen Bereich wieder die Oberhand gewonnen.
Das Delft jedoch auch bei Sprühregen schön ist, lässt vermuten, wie hübsch die Stadt erst bei gutem Wetter sein muss!
Trotz des wenig einladenden Wetters habe ich mich - gemeinsam mit Klara - am Samstag zu einem Ausflug in die rund 25 Kilometer entfernte Universitätsstadt aufgemacht.
Spielzeugstadt: Der Blick von der "Oude Kerk" über Delft ist einfach fantastisch!
Etwas enttäuscht waren wir nach dem Besuch des "Vermeercentrum". Obwohl der berühmte Maler sein gesamtes Leben in der kleinen Stadt verbracht hat - werden kaum Originalwerke gezeigt. Auch über sein Leben konnte man wenig erfahren, da Jan Vermeer keine Tagebücher oder Briefe hinterlassen hat.
Dafür konnte man sich in einer - für Vermeers Bilder - typischen Szenerie fotografieren:
Gemütliche Cafés, Boutiquen und Läden mit dem berühmten Delfter Porzellan waren die -bei Regen - mit Abstand besten Orte.
Ein köstliches Bier haben wir auch getestet: in einem zauberhaften Cafe mit Dschungel-Gefühl. Wir saßen in einem Wintergarten mit vielen, vielen Pflanzen, Blüten, einem Papagei und zwei Hunden!!!

Nach einem Ausflug ans Meer freue ich mich gleich auf Spaghetti Bolognese mit meinen Mitbewohnern. Bei 1 Grad haben wir uns am Nachmittag auf dem Fahrrad durch den eisigen Wind gekämpft.
Euch allen eine gute Woche!
Liebe Grüße, Lea

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen