Donnerstag, 21. Februar 2013

Journalistische Texte auf Englisch zu schreiben...

Journalistische Texte auf Englisch zu schreiben ist eine neue Herausforderung der ich in der vergangenen Woche gegenüber getreten bin. Thema war der "Kölner Karneval" 2013.

Hier könnt ihr selbst prüfen ob mir das Experiment gelungen ist:
http://www.voxleiden.com/#!carnival-in-cologne/clp9

Vielen Dank für alle lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag!
Mein Ehrentag war wunderschön: mit zwei Freundinnen aus der Uni habe ich Nachmittags bei Sekt und Törtchen in der WG gefeiert. Später gings dann nach Den Haag, zu einem Vortrag des,  in Litauen sehr populäre Philosophen, Leonidas Donskis. Wirklich ein bewundernswerter Mann!
Am späten Abend kam dann Fredrik, mit dem ich en herrliches Wochenende in Leiden und Rotterdam verbracht habe.

Nur die Post scheint hier wirklich noch mit der Kutsche ausgeliefert zu werden: vor zwei Wochen habe ich Briefe nach Deutschland verschickt, die bis heute nicht angekommen sind.
Auch ein Geburstagspäckchen aus Bremen, hat bis heute nicht meine Tür erreicht!
Da bleibt nur: abwarten und auf das beste hoffen!


Seit Montag bin ich stolze Besitzerin eines wunderschönen weißen Fahrrades!
Zu einem super Preis konnte ich es  - nach langer Verhandlung - bei einem freundlichen Händler für gebrauchte Drahtesel mitnehmen konnte.
Sogar ein dickes Schloss gabs schließlich umsonst, als kleines Extra dazu!
Wie eine Königin bin ich danach durch die Straßen gefahren.
Glücklich, endlich nicht mehr zu den (wenigen) - sich zwischen den verrückten Fietsen ständig in Lebensgefahr bewegenden - Fußgängern zu gehören.
Passend zu dieser Premiere schien die Sonne und die Luft roch zum ersten Mal nach Frühling.

Dies ist kein Foto meines Radls, sondern nur eines das meinem ähnelt.
In Kürze werde ich Euch Bilder meines eigenen Schmuckstücks zeigen.

Ich wünsche Euch allen einen herrlichen Tag.
Nur die besten Grüße,
Eure Lea




Mittwoch, 13. Februar 2013

Rudern auf den Grachten......

Rudern auf den Grachten von Leiden muss im Frühling eine wahre Freude sein.
Bis die Tage lang genug sind muss ich mit dem Ruderergometer Vorlieb nehmen.
Seit ein paar Tagen bin ich Mitglied im "königlichen Ruderverein Njord".

Ende März gehts dann endlich aufs Wasser! Auf den vielen Grachten hier gibt es viele viele tolle Routen, die aus der Stadt hinaus und ins Umland führen.
Mit vier anderen internationalen Studenten aus New York, Kanada und der Schweiz werde ich dann das Boot teilen. Bis dahin müssen wir  - alle blutige Anfänger - fleißig sein, um nicht gleich beim ersten Mail zu kentern. Aber wir sind eine lustige Truppe und werden sicher viel Spaß haben. Nach der ersten Trainingseinheit mit Krafttraining spüre ich heute viele Muskeln in meinem Körper! Ein gutes Gefühl. 


Der Ruderverein vom Wasser aus gesehen.
Besonders die große Terrasse - ausgestattet mit Sofas und Sesseln - muss im Frühling ein Traum sein.


Das Wappen des Rudervereins "Njord".


Euch allen einen wunderbaren Tag.
Sonnige Grüße aus dem winterlichen Leiden.
Eure Lea


Bilder sagen mehr als 1000 Worte...

Bilder sagen mehr als 1000 Worte, wenn es um Karneval geht:)
Nach einem famosen Wochenende bin ich nun  - ermattet von der Feierei - wieder zurück in Leiden. 
Es war so schön Edith und Basti nach langer Zeit wieder zu sehen!!!
Jo und Franzi  - die beide auch in Köln waren - habe ich leider nicht getroffen.
So many things - so little time....! Kommt ihr mich bald besuchen?

                       

Unsere bunte Truppe (von links): der Hutmacher, ein Eskimo, die Herzkönigin, Robin Hood, Rotkäppchen, die Hutmacherin, Alice im Wunderland, ein Marienkäfer, ein sportlicher Basti aus den 80ern.














Auch mal in zivil: Edith und ich beim Karnevals-Umzug in der Kölner Südstadt.

Euch allen eine schöne Restwoche!
Allerliebste Grüße, Lea

Freitag, 8. Februar 2013

Fallende Steine und stürzende Wände.....


Fallende Steine und stürzende Wände können einen um den Verstand bringen.
Um 6 Uhr heute früh rückten die Bagger an, um fast direkt vor meinem Fenster ein Haus einzureißen. Ich kann nur hoffen, dass sie effektiv arbeiten und schnell fertig werden.




Die Kaffeebecher mit dem hübschen Uni-Logo.

Die erste Uni-Woche war einfach famos: tolle Professoren, interessante Themen und wunderbare Kommilitonen.  Leider auch Klausuren in jeder Veranstaltung und lange, lange „Readlinglists“......! Zum Glück darf ich den Test in meiner niederländischen Vorlesung auf Englisch schreiben. 
  
Aber ich übe fleißig - ab Montag beginnt dann der Ernst des Lebens: meine Mitbewohner sprechen nur noch Niederländisch mit mir. Antworten werde ich dann – je nach Thema – in der Landessprache oder, wie bisher, auf Englisch.


Meinem Ziel alle Museen und Ausstellungen Leidens zu besichtigen, bin ich  wieder ein Stückchen näher. „Geister und Gespenster“ war der Titel der tollen Ausstellung die sonst permanent in Haifa (Israel) zu sehen ist. http://www.sieboldhuis.org/en/tentoonstellingen/detail/ghosts_and_spirits 


Am besten hat mir trotzdem der lachende Otter gefallen!


So, nun geht’s ans Tasche packen.
In 1 Stunde fahre ich von Den Haag nach Kölle zur lieben EditaJ
Karneval!!!!

Euch allen ein herrliches Wochenende.
Liebste Grüße, Eure Lea

P.S. Habt ihr noch Schnee im Norden Deutschlands? Hier ist es jeden Tag sonnig – mit ein paar Regen-oder Schneeschauern zwischendurch.

Dienstag, 5. Februar 2013

Einen Überblick der über die vergangenen 5 Tage...

Einen Überblick der über die vergangenen 5 Tage zu geben, ist keine leichte Aufgabe.
Ich werde es trotzdem versuchen.

Langeweile hatte ich in diesen ersten Leiden-Tagen nicht.
Von meiner WG wurde ich am Mittwoch herzlich in Empfang genommen.
Mit fünf Jungs und drei Mädchen teile ich nun eine Wohnung.
Bad und Küche nutze ich allerdings nur mit zwei meiner Mitbewohner.
Sauber sieht anders aus (wir haben viele Mäuse und Fliegen hier)  - doch die Nettigkeit wiegt diesen Makel wieder auf.....! Und ich brauche nur 4 Minuten zu Fuß zur Uni.

Der Schlüsselanhänger kam sofort zum Einsatz: Danke Moe:)

Mein Zimmer ist sauber und ordentlich - hier habe ich bisher keine pelzigen Tiere gesehen.
Und sogar eine eigene Kaffeemaschine hab ich hier:)

Nachdem ich am Freitag von meinen WG-Genossen ins Leidener Nachtleben eingeführt wurde, habe ich den Samstag mit Gertruda aus Litauen auf dem Wochenmarkt und beim Stadtbummel verbracht.
Bei wunderschönem Sonnenwetter, klar blauem Himmel aber 2 Grad über Null.
Leiden ist einfach wunderschön - so viele kleine Gassen, mit netten Restaurants, Läden und wunderschöne Kirchen.
Heiße Schokolade mit Rum schmeckt mit Blick auf die Gracht und das Wochenmarkt-Geschehen noch einmal so gut!
Am Sonntag war dann der erste Museumsbesuch an der Reihe: Das Museum Boerhaave http://portal.leiden.nl/de/tourismus_freizeit/kunst_kultur/museen
Ein bißchen gruselig, aber einen Besuch wert - zumal ich als Studentin der Uni Leiden (fast) alle Museen der Niederlande kostenlos besuchen kann.

Den Uni-Organisations Marathon habe ich zum größten Teil erfolgreich hinter mich gebracht.
Auch mit Hilfe einiger wirklich netter Weggefährten hier:)
Nun kann ich nur hoffen die richtigen (und interessanten) Seminare und Vorlesungen gewählt zu haben.....!
Morgen gehts dann "richtig" los, mit der ersten Vorlesung (auf Niederländisch).

Heute haben wir zwischen den Vorlesungen schon die ersten Sonnenstrahlen bei heißem Tee im Straßencafe verbracht. Einfach herrlich! Der Frühling naht:)

Konntet ihr auch schon erste Sonnenstrahlen genießen?
Liebe Grüße, Eure Lea

P.S. Ich habe meine Liebe für Lakritz wiederentdeckt. Mein derzeitiger Favorit: Runde weiche und leicht salzige Taler:-) Welche Lieblingssorte habt ihr?

Montag, 4. Februar 2013

Warten in den Niederlanden...

Warten in den Niederlanden oder Deutschland macht keinen großen Unterschied.
Seit einer (gefühlten) Stunden stehe ich - gemeinsam mit 20 anderen internationalen Studenten - vor der Tür der Studienberatung....!
Ohne Unterschrift der Uni Leiden: keine Auszahlung der ersten Stipendienrate!!
Mit netten Gesprächspartnern aus Taiwan und Australien lässt sich die Wartezeit auf angenehme Weise verbringen:)

Der erste Eindruck täuscht......

Der erste Eindruck täuscht bei Städten häufig.
Nähert man sich dem Zentrum mit dem Zug fährt man meist vorbei an traurigen Hochhäusern und grauen Bürogebäuden. So auch auf dem Weg von Amsterdam nach Leiden.
Doch nur wenige Schritte hinter dem Hauptbahnhof öffnet sich dem Betrachter der Blick auf eine wunderschöne Stadt: alte Häuser, Grachten die sich an den Straßen entlang schlängeln sowie kleine Cafés, Kneipen und und Boutiquen.
Meine Erwartungen an die Stadt waren eher gering - so war dann auch die positive Überraschung umso größer!  Schon jetzt weiß ich, dass ich mich hier in Leiden wohlfühlen werde!

Genug für den Einstieg. Weitere Berichte folgen bald!
Groetjes uit Leiden,
Eure Lea

Der kleine flämische Bäcker neben der Uni: um Längen besser und preiswerter als in der Mensa:)
Blick von einer Brücke neben der Fakultät für Geschichtswissenschaften: Noch schlummern die Boote im Hafen und träumen vom Frühling.
Citytour durch die neue Stadt: mit Francesca aus Belgien und Xristiana aus Griechenland.